{"id":1206,"date":"2018-09-10T23:00:49","date_gmt":"2018-09-10T21:00:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.top-speed.cc\/?p=1206"},"modified":"2019-01-14T09:34:28","modified_gmt":"2019-01-14T08:34:28","slug":"boss-gp-series-automotodrom-bruenn-cz","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.top-speed.cc\/de\/boss-gp-series-automotodrom-bruenn-cz\/","title":{"rendered":"BOSS GP SERIES &#8211; Automotodrom Br\u00fcnn \/ CZ"},"content":{"rendered":"<section class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<strong>Rennen 1 &#8211; Samstag, 8. September 2018:&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><strong>Das packendste Rennen der Saison lie\u00df niemanden kalt: Dominator Ingo Gerstl kam ins Schwitzen und Marc Faggionato fuhr das Rennen seines Lebens.<\/strong><\/p>\n<p>Der Brachial-Sound der BOSS GP lockte zahlreiche Zuschauer ins Automotodrom nach Br\u00fcnn \u2013 und keiner bereute es. Spannende Positionsk\u00e4mpfe wohin man schaute, und Zwei-, Drei-, ja sogar Vierk\u00e4mpfe waren die ganzen zwanzig Minuten \u00fcber auch um die hinteren Positionen an der Tagesordnung. Ein wenig Lackaustausch und Wheelbanging waren die W\u00fcrze in diesem Nachmittagsprogramm.<\/p>\n<p>Dass der Sieg \u00fcber <strong>Ingo Gerstl (AUT, Top Speed)<\/strong> f\u00fchren w\u00fcrde, \u00fcberraschte weniger. Dass sich der Salzburger nach einem Boxenstopp aber nochmals durchs Feld k\u00e4mpfen musste, gefiel den Fans und forderte <strong>Gerstl <\/strong>mehr als erwartet. Rundenrekord ging sich zwar kein neuer aus, mit 1:37.751 legte <strong>Gerstl<\/strong> im Toro Rosso STR1 aber eine mehr als flotte Zeit hin und gewann am Ende doch noch souver\u00e4n.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;1196&#8243; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Phil Stratford (USA, Penn Elcom Racing) durfte vier Runden lang die F\u00fchrungsposition einnehmen, am Ende reichte es f\u00fcr Rang 2. Diesen musste der Benetton-Fahrer mit abbauenden Reifen an der Vorderachse ins Ziel retten, denn Wolfgang Jaksch (DEU, F Xtreme Racing) holte gegen Ende in gro\u00dfen Schritten auf Stratford auf. Mit nur wenigen Metern R\u00fcckstand \u00fcberquerte der Super Aguri von Jaksch die Ziellinie hinter Stratford.<\/p>\n<p>Der Mann des Rennens kommt aus der FORMULA-Klasse: Marc Faggionato (MCO, ZIG-ZAG Motorsport) konnte mit einem Problem an der Kupplung nicht am Qualifying teilnehmen. Nur die guten Trainingszeiten verhalfen ihm zur Starterlaubnis im Rennen. Im ersten Rennen brauste Faggionato dann furios von Startplatz 15 bis auf Endrang 4 nach vorne. Das bedeutete nicht nur, elf Gegner \u00fcberholt zu haben, sondern auch den Sieg in der Klasse FORMULA f\u00fcr GP2, Auto GP und \u00e4hnlicher Fahrzeuge.<\/p>\n<p>Doch es war ein beinharter Kampf f\u00fcr Faggionato, vor allem, als es um das Podium und den Sieg ging. Mehrfach wechselten die Positionen, Bernd Herndlhofer (AUT, H&amp;A Racing) im ersten Einsatz mit eigenem Auto in der Saison 2018 konnte sich am l\u00e4ngsten erwehren und f\u00fchrte zu Beginn des Rennens die Klasse an. Auch Polesetter Salvatore De Plano (ITA, MM International) konterte einmal. In Runde 8 schnappte sich Faggionato dann aber gleich beide Gegner um den Sieg und fuhr der Meute davon.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;1209&#8243; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Gruppe dahinter konnte Armando Mangini (ITA, MM International) f\u00fcr sich entscheiden. Auch er zeigte von Startplatz 13 aus, eine herausragende Leistung. Auch wenn <strong>Florian Schnitzenbaumer (DEU, Top Speed) <\/strong>auf einen Podestplatz spekuliert hatte, Rang 5 in der FORMULA bedeutete gleichzeitig den Ausbau des Vorsprungs auf Andreas Fiedler (DEU, Fiedler Racing). Fiedler wurde Sechster, vor Peter G\u00f6llner (SUI, Speed Center), der sich gegen einen aggressiven Nicolas Matile (MCO, ZIG-ZAG Motorsport) im einzigen Lola-Zytec Auto GP durchsetzen konnte.<\/p>\n<p>Keinen Meter hergeschenkt haben die 15 Fahrer im Laufe des 20-min\u00fctigen Rennens. Auch um Platz 9 in der FORMULA wurde bis zum Zielstrich gefightet, so, als ob es um den Sieg ginge. Bei der Musik dabei waren Walter Steding (9.), Thomas Jakoubek (10.), Christian Eicke (11.) und Lokalmatadorin Veronika Cicha (12.).<\/p>\n<p>Bereits morgen Sonntag kann eine Entscheidung in der Meisterschaft fallen, sowohl zugunsten <strong>Ingo Gerstl<\/strong> in der OPEN, als auch f\u00fcr Teamkollege <strong>Florian Schnitzenbaumer (beide Top Speed<\/strong>) in der FORMULA.<\/p>\n<p><em>Stimmen nach dem Rennen:<\/em><\/p>\n<p><strong>Ingo Gerstl<\/strong> (1. Platz OPEN): <em>\u201eGut f\u00fcr die Fans, wenn es ihnen gef\u00e4llt, was wir machen. Die Show hat gepasst, das ist, was wir brauchen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Marc Faggionato (1. Platz FORMULA): <em>\u201eDas war richtig gut. Einige Male war\u2018s ganz sch\u00f6n knapp mit den anderen. Sch\u00f6n, dass ich am Schluss schneller fahren konnte als die zwei OPEN-Fahrzeuge vor mir. Aber von ganz hinten geht dann halt nicht mehr. Morgen muss ich wieder von ganz hinten wegfahren. Ich hoffe, es geht nochmal so.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Phil Stratford (2. Platz OPEN): <em>\u201eIch h\u00e4tte noch sechs Runden mehr f\u00fchren m\u00fcssen, dann h\u00e4tte ich gewonnen. (lacht) Am Schluss habe ich mir das Tempo eingeteilt, um noch vor Wolfgang Jaksch zu bleiben.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Bernd Herndlhofer (2. Platz FORMULA): <em>\u201eGutes Rennen und gutes Ergebnis, aber ich bekomm\u2018 das Auto immer noch nicht hin. Das Auto liegt nicht gut, ich kann sicher noch zulegen.\u201c<\/em><\/p>\n<p><strong>Rennen 2 &#8211; Sonntag, 9. September 2018<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ingo Gerstl fixierte im drittletzten Rennen der Saison seinen vierten BOSS GP-Titel in der OPEN und somit seinen f\u00fcnften Gesamttitel. Auch in Lauf 2 war Marc Faggionato der Fahrer des Rennens.<\/strong><\/p>\n<p>Der H\u00f6hepunkt der Masaryk Racing Days in Br\u00fcnn war am Sonntag zur Mittagszeit angesetzt. P\u00fcnktlich heulten die Motoren dann auch auf. <strong>Ingo Gerstl (AUT, Top Speed)<\/strong> und Phil Stratford (USA, Penn Elcom Racing) rasten beim fliegenden Start aus der ersten Reihe los. Das ganze Rennen \u00fcber blieben <strong>Gerstl<\/strong>, Stratford und Wolfgang Jaksch (DEU, F Xtreme Racing) in Sichtweite. In Gefahr war der zehnte Saisonsieg <strong>Gerstl<\/strong> aber nie. Der Toro-Rosso-Pilot fixierte damit auch die dritte Meisterschaft in drei Jahren, insgesamt gewann <strong>Gerstl<\/strong> damit heute zum f\u00fcnften Mal einen BOSS GP-Titel nach 2008, 2011 (FORMULA), 2016 und 2017.<\/p>\n<p>Ein W\u00f6rtchen um das Gesamtpodest h\u00e4tte vielleicht auch der Mann des Rennens mitreden k\u00f6nnen: Marc Faggionato (MCO, ZIG-ZAG Motorsport Service) hatte wie schon gestern die schwierige Aufgabe, von ganz hinten loszufahren. Ein Kupplungsproblem verhinderte den Start im Zeittraining, damit wurde er in der Startaufstellung ganz hinten angereiht. Von dort aus setzte er sich in der ersten Runde schon auf Rang 8, zu Mitte des Rennens dann auf Gesamtrang 4. Mit Rundenzeiten schneller als Stratford und Jaksch holte er zwar wie gestern auch Zehntel um Zehntel auf, ein Einholen war zu diesem Zeitpunkt aber nicht mehr m\u00f6glich. Dennoch schaffte es Faggionato, beim zweiten Start des Jahres zum zweiten Mal zu gewinnen.<\/p>\n<p>Hocherfreut am Podest war auch Peter G\u00f6llner (SUI, Speed Center). G\u00f6llner stand nach dem Assen-Doppel zum dritten Mal in diesem Jahr verdient am Podium. Tabellenf\u00fchrer <strong>Florian Schnitzenbaumer (DEU, Top Speed)<\/strong> durfte ebenfalls noch mit zur Siegerehrung, und baute damit die F\u00fchrung auf Andreas Fiedler (DEU, Fiedler Racing) weiter aus, der Vierter in der FORMULA wurde. Fiedler liegt vor dem Finale in Spielberg (21.\u201323. September 2018) 38 Punkte hinter <strong>Schnitzenbaumer<\/strong>; 25 Punkte gibt es f\u00fcr einen Sieg in der BOSS GP.<\/p>\n<p>Nicolas Matile (MCO, ZIG-ZAG Motorsport Service) fuhr im einzigen Auto-GP-Boliden ungef\u00e4hrdet auf Klassenrang 5. Wie schon in Rennen 1 lieferten sich Walter Steding (DEU, Inter Europol), Thomas Jakoubek (AUT, Top Speed) und Christian Eicke (SUI, Speed Center) einen beinharten Kampf im Mittelfeld. Steding konnte sich in der allerletzten Kurve gegen Jakoubek behaupten und wurde damit Sechster in der FORMULA.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;1212&#8243; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Einen Doppelausfall musste H&amp;A Racing beklagen: Veronika Cicha (CZE) konnte ihr Heimrennen ebenso wenig beenden wie Bernd Herndlhofer (AUT), der zeitweise auf Podestkurs lag.<\/p>\n<p>Auf einen Start verzichtete MM International mit den Fahrern Salvatore De Plano und Armando Mangini (beide ITA). Einer ihrer Mechaniker verletzte sich am Vortag schwer. Im Namen der BOSS GP-Organisationen und allen Teams und Fahrern w\u00fcnschen wir ihm und seinen Angeh\u00f6rigen das Allerbeste f\u00fcr seine Genesung.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/section>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Rennen 1 &#8211; Samstag, 8. 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